"Mehrgenerationenhäuser sind wie soziale Bienenstöcke in unserer Gesellschaft", sagt Familienministerin von der Leyen. Der Honig, den sie produzieren – das sind menschliche Beziehungen, die Weitergabe von Kulturwissen und unentgeltliche Hilfe untereinander.

Freiwillige und professionelle Kräfte arbeiten in einem Mehrgenerationenhaus eng zusammen. Nur so kann das geboten werden, was vor Ort auch tatsächlich benötigt wird. Auf diese Weise bilden Mehrgenerationenhäuser ein Forum, in dem private und freiwillige Initiativen klug mit staatlichen Leistungen verbunden werden können. Ein Mehrgenerationenhaus bietet an, was gebraucht wird. Es geht auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Generationen und auf den Bedarf vor Ort ein. Konkret könnten es folgende Angebote sein:

  • Ein Café bietet Frühstück, Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen an – mit gesunden Mahlzeiten zu günstigen Preisen bringen Mehrgenerationenhäuser nicht nur alle Generationen an einen Tisch, sie können auch berufstätigen Eltern und Alleinerziehenden die Organisation des Alltags erleichtern oder geben älteren Menschen die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.
  • Kinder im Alter ab sechs Monaten werden betreut. Für berufstätige Eltern sind besondere Plätze reserviert.
  • Gute und qualifizierte Beratung wird angeboten. Das muss nicht immer eine Komplettbetreuung sein. Bei Behördengängen, bei Fragen der Kindererziehung und bei vielen anderen Herausforderungen des Alltags können sich Menschen sehr gut selbst helfen - wenn ihnen eine leichte Hilfestellung gegeben wird. Mehrgenerationenhäuser schaffen ein offenes und niedrigschwelliges Angebot, das Menschen einlädt, ihre Fragen und Alltagssorgen ohne Scheu vorzubringen.
  • Essensservice oder Garten- und Haushaltshilfen sind nur einige Beispiele für die Dienstleistungen in einem Mehrgenerationenhaus. Die Nutzerinnen und Nutzer dieser Angebote erfahren dadurch eine spürbare Entlastung. Und für die Menschen, die diesen Service anbieten, ergibt sich durch solche Dienstleistungen eine Chance, wieder einer Berufstätigkeit nachzugehen und finanziell auf eigenen Füßen zu stehen.
  • In der "Seniorenakademie" gibt es für Seniorinnen und Senioren beispielsweise PC-Kurse.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums unter http://www.mehrgenerationenhaeuser.de.

 zurück zur Übersicht